Montag, September 05, 2005

Zwei oder vier – es ist oft nicht nur eine Sache des Geschlechts

Das große TV-Duell ist zuende, die Kameras sind aus, die Spin-Doctors haben die anschließende Analyse-Sitzung zu ihren Zwecken genutzt. Doch alle Mühen waren umsonst, denn mittlerweile kommen immer neue Ungereimtheiten der merkelschen Märchenstunde ans Licht.

Behauptete sie, die Kandidatin, doch steif und fest, persönlich mit den vier Töchtern von Herrn Kirchhof gesprochen zu haben. Nun fragt sich natürlich jeder, ob Frau Merkel nicht in der Lage ist zwischen Männlein und Weiblein zu unterscheiden, denn: Die Kinder von Herrn K. sind nicht alle weiblich. Nein, es sind zwei Töchter und zwei Söhne. Da muss sich doch der bundesdeutsche Wähler wundern, und fragen, ob eine wie Merkel bei solch großer Sinneswahrnehmungsstörung ein Land wie unseres lenken kann und soll.
Aber damit nicht genug, ein weiterer Fauxpas der Dame aus den neuen Bundesländern, und ehemaligen Frauenministerin (unter Kohl) lässt uns weiter staunen: Befragt zur Familienpolitik, unterstreicht Sie, die Kandidatin, sie hätte sich in der Vergangenheit aktiv für das Recht auf einen Kindergartenplatz eingesetzt. Doch nun wird es wirklich pikant: Merkel hat sich nachweislich in der damaligen Abstimmung ihrer Stimme enthalten, so geht es aus den entsprechenden Protokollen hervor. Wo da nun die aktive Unterstützung ist, ja das bleibt ihr Geheimnis.
Und um die sonntägliche CDU-Märchenstunde abzurunden: Das Schlusswort war fast eins zu eins wörtlich dem vor 25 Jahren von Ronald Reagan gehaltenen entnommen.
Tja, wir können uns wohl auf eine total unfähige, realitätsferne neue Bundesregierung freuen.