Dienstag, April 19, 2005

Praktikantensender

Der Morgen ist der Teil des Tages, an dem viele Menschen eher wie muffige Druiden daher kommen, Momente in den jeder Außerirdische den Eindruck bekommen könnte, dass Spaß und Freude wahre Feindes des Menschen sind.
Und dann das grauenhafte Elend im Frühstücksfernsehen, nicht bei den Privaten, nein in der ARD (http://www.daserste.de/moma/). Je länger man dieses Format und ihre Protagonisten betrachtet, desto eher gewinne ich den Eindruck, es handelt sich hier um reinstes Schülerfernsehen. Schlechte Moderation, schlechte Übergänge, Fehlende Infografiken – die erst nach zig Sekunden eingeblendet werden – zusammenbrechende Sattelitenschaltungen und wirklich arg merkwürdige Moderationsübergänge. Ich glaube die Liste bei diesem, nennen wir es ruhig PRAKTIKANTENFORMAT sich beliebig fortsetzbar. Und was das Auge richtig anschwellen lässt ist die Lego-Kulisse, sind die denn aus den 80er Jahren nie herausgekommen!?
Und das Gegenstück, das ZDF-Frühstücksfernsehen, ja da ist irgendwie die Leichtigkeit zu spüren, mehr Professionalität und Esprit. Woran liegt das? Am Konzept, an der Kulisse, an den Moderatoren? Ok, abgesehen von dem Wetterfrosch der lieber ein Vogel ist stimmt da einfach mehr und es klappt vorallem.
Ich finde, die ARD-Verantwortlichen sollten sich mal mit denen in Berlin zusammensetzen und genau zuhören, wie die das so machen.

Bis dahin gilt, eine Woche entspannte Begleitung in den Arbeittag bei Kaffe und Brötchen und die andere Woche einfach nur Augen zu und durch...